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Aqua-Bra
Siehe Water-Bra.
Applikation
Bei dieser Technik werden Spitzen, Stickereien, oder auch Stoffteile auf den Grundstoff aufgenäht oder aufgeklebt. Die Applikation ist eine Verzierung des Dessous.
Ausbrenner
Stoffe aus blickdichten und transparenten Musterungen aus Garnen unterschiedlicher Rohstoffe (z.B. Viskose/Acetat oder Polyester/Baumwolle) Beim Bedrucken wird einer der Rohstoffe mit Ätzpaste zerstört. Das Gewebe erscheint an diesen Stellen transparent. In der Dessous-Branche lautet der Fachbegriff hierfür Guipure bzw. Ätzstickerei.
Außenträger-BH
Wird auch Dekolleté-BH genannt. Beim BH mit Außenträgern sind die Träger außen angebracht. Die außen liegenden Träger ermöglichen das Tragen von Oberbekleidung mit weiterem Ausschnitt.
Baby Doll
Fließende, kindlich-naive Hängerkleidchen/Nachtwäsche in A-Linie, die nur auf der Schulter aufliegen.
Balconnet-BH
BH mit Außenträgern und ¾ Cups – teilweise mit kleinen Stützen oder Einlagen, um Brust und Dekolleté vorteilhaft zu betonen.
BH
Ist die Kurzform von Büstenhalter und hat seinen Ursprung im alten Rom. Er hat ursprünglich die Aufgabe, die natürliche Büstenform zu heben, zu stützen, zu formen, zu betonen und/oder zu korrigieren. Diese Aufgabe kann ein BH nur dann erfüllen, wenn die Schnittführung der Körperform angepasst und damit die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. BHs gibt es in unterschiedlichen Schnittformen, z.B. Mittelträger, Außenträger usw.
BH 1/2 Cup
BH bedeckt die halbe Büste. Der 1/2 Cup ermöglicht das Tragen von Oberbekleidung mit relativ tiefem Ausschnitt.
BH 3/4 Cup
BH bedeckt die Büste nicht vollkommen. Die Cup-Größe beim 3/4 Cup BH liegt zwischen dem 1/2 Cup und der Vollschale.
BH lang
BH mit Ansatz auf der Taille als funktioneller Miederartikel.
BH mit abnehmbaren Trägern
BH kann auch als trägerloser BH getragen werden. Ideal bei schulterfreier Oberbekleidung. Meist in kleineren Cup-Größen erhältlich.
BH-Hemd
Wäschehemd mit einem angesetzten, eingenähten oder gemoldeten Cups, manchmal mit Bügel und Naht-Cups.
Bikinislip
In gerader Form auf Hüfthöhe geschnitten. Hoher Beinausschnitt.
Body
Körperanliegender Einteiler. Bei Einteilern gibt es keinen Übergang zwischen Hemd und Slip. Es kann sich deshalb unter der Oberbekleidung nichts abzeichnen.
Bra
Englische Bezeichnung für BH (Büstenhalter).
Bustier
Kurzes Top, bauchnabelfrei, als sportliche, modische Form. Bustiers werden auch mit ausgearbeiteter Büste angeboten. Alternativ zu Hemd oder BH.
Bügel
Halbrund geformte Stäbchen, werden auch Formbügel genannt. Sie bestehen fast immer aus dünnem Metall, das mit Plastik überzogen ist. Das Metall verhindert eine Verformung durch die Körperwärme.
Bügel-BH
Der Bügel ist in den BH eingenäht. Er stützt, hebt und formt die Brust. Er ist besonders für größere Cups geeignet.
Camisole
Weit geschnittenes, körperfernes Hemd, meist mit schmalen Trägern und tiefem Rücken.
Corsage
Taillenlanges Oberteil mit Bügel und abnehmbaren Trägern. Oft mit unterlegten ¾ Cups und Stäbchen. Besonders mit Braut- und Abendkleidern getragen, meistens mit sehr femininer Spitze.
Corselet
Miedereinteiler aus elastischem Stoff, der entweder zugkräftig und stärker Figur formend ist oder leicht und nur sanft modellierend.
Cup
Cups sind die Büstenschalen am BH. Es gibt verschiedene Cup-Größen beginnend mit A. Cups werden auch Körbchen genannt.
Cupgröße
Die Büstenschalen am BH sind je nach Größe in Buchstaben von A Cup (klein) bis G Cup (extragroß) festgelegt.
Dekolleté-BH
Siehe Außenträger-BH.
Dessous
Französisch für „darunter“. Die französische Bezeichnung für feine Damenwäsche aus edlen Materialien oder Spitze, die raffiniert die weiblichen Formen verhüllt - auch Reizwäsche genannt.
Einlagen-BH
Der Einlagen-BH verfügt über eine Einlage im Cup, die als Vollschale eingesetzt wird, um den Busen optisch zu vergrössern. Die Einlage besteht aus leichtem, luftdurchlässigem, weichem, synthetischem Material, sodass sie weder einen Hitzestau noch Druckstellen hervorrufen kann.
Einteiler
Er kann den Körper ohne Übergang zwischen Ober- und Unterteil proportioniert formen. Es gibt sie als geschlossene und als offene Form (z.B. Body).
Fond de Robe
Unter einem BH im Fond de Robe-Stil versteht man einen BH mit angeschnittenen Trägern. Meist wird die Spitze bis in den Trägerbereich fortgesetzt, um eine modische, edle Optik zu erzielen.
Formbügel
Formbügel werden in den BH eingearbeitet mit dem Ziel, die Büste von unten zu stützen. Je nach Ansprüchen an die Funktionalität gibt es unterschiedliche Materialausführungen und Festigkeiten der Formbügel. BHs mit Formbügeln sollten mit der Hand gewaschen werden. Siehe auch Bügel.
French Knickers
Wird auch als Boxershort bezeichnet. Hose in sportlicher Short-Form, leger mit weitem Bein, lose fallend.
G-String
Knappstes Höschen mit dreieckigem, von Schnüren gehaltenem Vorder- und Schritt-Teil.
Gel-BH
Ist eine Variante des Push-up-BH. In die unteren Teile der Cups ist ein mit Gel gefülltes Kissen eingearbeitet ist. Die Büste erhält dadurch mehr Volumen. Siehe auch Water-Bra.
Gemoldete Cups
Technische Variante zur Herstellung der Cups ohne Nähte. Nahtloses, durch Plastifizieren oder Wärme vorgeformter Cup. Gemoldete Cups besitzen keine Nähte, die sich unter der Oberbekleidung abzeichnen können.
Haftschalen-BH
Mehrfach verwendbare, am Körper direkt haftende BH-Schalen ohne Träger und Seiten- bzw. Rückenteile. Für extrem dekolletierte oder Rückenfreie Kleider.
Hidden Wire
Versteckt eingearbeitete Formbügel, die in die Stoffinnenseite oder in eine zweite Stofflage von BHs eingenäht sind. Absolut unsichtbar.
Hüfthalter
Sind elastische oder unelastische Unterteile, die im Schritt offen sind – also keinen Schritteinsatz haben. Aufgabe des Hüfthalters ist es, die Leib- und Hüftpartie zu formen und zu stützen.
Jazz-Pants
Taillenslips mit sehr hohem Beinschnitt, auch französischer Beinausschnitt genannt. Er bewirkt eine optische Verlängerung der Beine. Der Begriff kommt aus der Gymnastikbekleidung.
Korsage
Taillenlanges, Oberteil mit Bügel und abnehmbaren Trägern. Meist mit unterlegten 3/4-Cups und Stäbchen. Speziell unter Abend- und Brautkleidern getragen und hauptsächlich in sehr femininer Spitzenverarbeitung.
Korselett
Mieder-Einteiler aus elastischem Stoff, der zugkräftig, also stärker figurformend sein kann, oder leichter und dann nur sanft modellierend. Erhältlich als offenes Korselett mit Strumpfhaltern oder als Hosen-Korselett mit Schrittverschluss.
Korsett
Geschichte: Das Korsett (frz. Corset bzw. corps „Körper“) begann seinen Einzug in die Modewelt Mitte des 16. Jahrhunderts. Zunächst wurden mit Rohr versteifte Mieder verwendet, welche den Zweck hatten, den Oberkörper zu einem Konus zusammenzudrücken und die Brust flach anzulegen. Im 17. Jahrhundert nahm man Abstand von der flach gedrückten Brust und hob sie zu einem aufregenden Dekolleté an. Das am häufigsten verwendete Versteifungsmittel für Korsetts blieb bis zum 20. Jahrhundert Fischbein. Um 1900 gab es noch einmal eine interessante Entwicklung mit dem S-Korsett, welches die Brust raus- und den Bauch hineindrückte. Im Zuge der Industrialisierung verlor das Korsett an Bedeutung. Frauen nahmen zunehmend am Arbeitsalltag teil und die Frauenbewegung lehnte alles einschnürende ab. Korsetts, eine Ausnahme bildet hier Madonna
























